Bedeutung von Identitätsschutz
Grundlagen über die Gefahren von Datendiebstahl, Tipps zum proaktiven Schutz sowie deine Auskunfts- und Löschrechte nach DSGVO.
Wenn deine Daten bei einem Unternehmen durch einen Leak bekannt geworden sind, hast du laut der DSGVO starke Rechte, um die Kontrolle zurückzugewinnen. Nutze diese zwei Schritte, um dich abzusichern:
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Die Auskunft: Was genau ist passiert? Bevor du alles löschen lässt, solltest du wissen, welche Daten exakt gestohlen wurden. Nur so kannst du gezielt reagieren (z. B. eine bestimmte Kreditkarte sperren). Das Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, dir diese Datenauskunft kostenlos zu erteilen.
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Die Löschung: Das „Recht auf Vergessenwerden“ Du kannst verlangen, dass das Unternehmen alle deine Daten unwiderruflich löscht. Das ist besonders nach einem Sicherheitsvorfall sinnvoll, damit nicht noch mehr Daten von dir dort unsicher liegen bleiben. Ausgenommen sind nur Daten, die das Gesetz (z. B. für Rechnungen) vorschreibt. Hier findest du eine entsprechende Briefvorlage.
Handele sofort, um den Schaden zu begrenzen:
- Sperren: Informiere sofort deine Bank und lasse betroffene Karten/Konten sperren.
- Ändern: Ändere Zugangsdaten aller wichtigen Accounts.
- Melden: Erstatte Anzeige bei der Polizei und informiere dein persönliches Umfeld, damit niemand auf Nachrichten des Betrügers hereinfällt.
- Hilfe holen: Auf der Webseite des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) findest du weitere Kontaktstellen für Betroffene.
Omniac kann dir dabei helfen, solche Vorfälle in Zukunft früher zu erkennen und schneller darauf zu reagieren.
Wenn du omniac nutzt, brauchst du nicht selbst zu suchen: Wir schicken dir automatisch eine Warnung, sobald wir verifizieren konnten, dass deine Daten in diesem Leck enthalten sind. Hinweis: Manchmal tauchen Daten erst zeitverzögert in den kriminellen Foren auf. Wir melden uns, sobald sie gefunden wurden.
Oft bemerkst du den Diebstahl erst, wenn es zu spät ist. Kriminelle nutzen deine Daten nicht nur für den Weiterverkauf, sondern auch für gezielte Täuschungsmanöver (Social Engineering), um an dein Geld zu kommen oder Verträge in deinem Namen abzuschließen. Der finanzielle und emotionale Schaden kann immens sein.
Meist geschieht dies durch Datenlecks bei großen Firmen (z. B. soziale Netzwerke, Hotels), Hackerangriffe oder unbewusste Klicks auf schädliche Links. Einmal gestohlen, werden deine Datensätze auf illegalen Marktplätzen verkauft, oft für wenige Dollar. Käufer nutzen diese Daten dann für Einbrüche in deine Konten oder Betrug in deinem Namen.
Wenn du dich plötzlich nicht mehr einloggen kannst, haben Kriminelle vermutlich dein Passwort geändert. Handele schnell:
- Ändere sofort das Passwort deines E-Mail-Postfachs. Wer dieses kontrolliert, kann alle anderen Passwörter zurücksetzen.
- Nutze beim betroffenen Dienst die “Passwort vergessen”-Funktion.
- Informiere deinen Zahlungsanbieter (z. B. PayPal oder Kreditkarte), falls Zahlungsdaten hinterlegt waren, und erstatte im Zweifel Anzeige.
Neben der Nutzung von omniac solltest du diese 5 Regeln beachten:
- Nutze für jeden Account ein einzigartiges, starkes Passwort.
- Aktiviere überall die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).
- Lösche alte Accounts, die du nicht mehr brauchst (Datensparsamkeit).
- Halte Handy und PC durch Updates immer aktuell.
- Klicke niemals auf Links in Mails von unbekannten Absendern.